die ordonnanz 1852




















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Das Dokumentationsprojekt

Jürg Burlet, Kurator des Schweizerischen Nationalmuseums in Zürich ist eine Koryphäe auf dem Terrain der Schweizer Uniformkunde. Sein Buch "Geschichte des eidgenössischen Militäruniformen 1952 bis 1992" wurde zu einem gesuchten Standartwerk auf diesem Gebiet, und das seit langem von ihm im Eigenverlag herausgegebene uniformkundliche Magazin "Der Tanzbödeler" erhellt die verschiedensten Aspekte des Themas.

Burlet ging lange mit der Idee schwanger, die sogenannte Ordonnanz 1852 illustriert herauszugeben. Die erste einheitlich reglementierte Ausrüstung und Uniformierung der Schweizer Streitkräfte sollte in detaillierten farbigen Darstellungen im Format A4 vorgestellt werden. Das Projekt lehnt sich an grosse Vorbilder aus Frankreich an. Dort waren solche Farbtafeln ein traditionelles Medium.

Namhafte Künstler wie Lucien Rousselot oder Albert Rigondaud (genannt "Rigo"), hatten seit Jahrzehnten perfekt recherchierte Tafelserien herausgegeben. So leuchteten etwa Rigo's Tafeln unter dem Titel "Le Plumet" französischen Uniformen und Ausrüstungen zwischen 1715 und 1815 aus. Solche illustrierte Serien sind in Frankreich bis heute begehrt bei Sammlern, Historikern und Uniformkundlern.

In dieser Tradition brachte in der Schweiz Richard Gaudet-Blavignac, Konservator des Musée Militaire Geneveois 1987 eine heute vergriffene Tafelserie zur Schweizer Armee 1914-1918 heraus. Die faltbaren illustrierten Tafeln im Format A3 waren zu jedem behandelten Thema mit einem umfangreichen und detaillierten Kommentar auf einem Beiblatt versehen und gelten heute als teure Raritäten.

Als Jürg Burlet vor rund zwanzig Jahren auf mich traf, sah er die Zeit gekommen eine Tafelserie zur Ordonnanz 1852 umzusetzen. Als damals junger Zeichner war ich beileibe kein Rousselot oder Rigo, und die ersten Tafeln 1997 erweisen sich als kaum mehr, als eine bald abkühlende Vorwärmphase. Doch Burlets Geduld trug Früchte, und so wächst die Serie seit 2009 jährlich und stabil.


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Wo bei der ersten Ausführung 1997 die Beschriftung noch manuell mit Letraset erfolgte, ist 2011 dank des Computers eine aufwändigere Bildlegende und das Kombinieren einzeln gemalter Motive zu einer einzigen Tafel möglich.



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